Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2025
1. Geltungsbereich und Vertragsparteien
Diese AGB regeln die Geschäftsbeziehung zwischen RovexantisTech, Maximilianstraße 45, 10117 Berlin (nachfolgend „Auftragnehmer"), und ihren Auftraggebern bei der Erbringung von Beratungs-, Analyse- und Digitalisierungsleistungen. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, sofern der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
2. Angebote und Vertragsschluss
Alle Angebote des Auftragnehmers sind unverbindlich, sofern keine ausdrückliche schriftliche Bindungserklärung erfolgt. Der Vertrag kommt zustande durch schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder – bei fehlender schriftlicher Bestätigung – durch den Beginn der tatsächlichen Leistungserbringung. Mündliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der nachträglichen schriftlichen Bestätigung.
3. Leistungsbeschreibung und Mitwirkungspflichten
Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Änderungen des vereinbarten Leistungsumfangs bedürfen einer schriftlichen Nachtragsvereinbarung. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung notwendigen Informationen, Zugänge und Mitarbeiterkapazitäten rechtzeitig und vollständig bereitzustellen. Verzögerungen durch mangelnde Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.
4. Vergütung, Rechnungsstellung und Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach den im Angebot oder der Auftragsbestätigung ausgewiesenen Preisen zzgl. der geltenden Mehrwertsteuer. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug sind Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz gemäß § 288 BGB fällig. Aufwendungserstattungen werden gesondert in Rechnung gestellt.
5. Geheimhaltung und Datenschutz
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen vertraulichen Informationen der anderen Partei streng vertraulich zu behandeln, nicht zu vervielfältigen und Dritten gegenüber nicht offenzulegen. Diese Verpflichtung gilt über das Vertragsende hinaus für die Dauer von drei Jahren. Personenbezogene Daten werden ausschließlich nach Maßgabe der DSGVO und der geltenden deutschen Datenschutzgesetze verarbeitet.
6. Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur, wenn eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde, und ist auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Datenverlust ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.
7. Schlussbestimmungen
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland; das UN-Kaufrecht ist ausgeschlossen. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist Berlin, sofern gesetzlich zulässig. Sollten einzelne Regelungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Regelung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.